Wrap up Honduras

In Honduras waren wir quasi „nur“ zum Tauchen, da es wohl der günstigste Ort der Welt ist um seine Tauchscheine zu machen. Deswegen gab es hier auch keinen extra Blogeintrag.

Auf der Insel Utila sind wir dann zu der günstigsten Tauchschule die von Locals verwaltet wurde. Mein Slogan für Utila ist übrigens I LOVE DOUBLE D – Drinking and Diving. Mehr gibt es hier quasi nicht.

Warum es die günstigste ist, haben wir schnell bemerkt und anfangs sehr bereut:

  • Eine Person pro Tauchgang hatte immer einen Defekt an seinem Equipment pro Dive (man hat ja zum Glück ein zweites Mouthpiece zum atmen)
  • Pro Dive Instructor waren es immer um die 5-7 Taucher
  • beim ersten Dive ging 2 Leuten die Luft aus bei 30m Tiefe
  • der Captain vom Boot war dauerdicht und ein Griesgram, dass Gott erbarm…

aber auch wenn es sich komisch anhört, haben wir es nach 2 Tagen lieben gelernt. Die Jungs waren superfreundlich und es herrschten sehr chillige vibes (tagsüber, Nachts ging man feiern). Letztendlich hat man auch sehr viel gelernt, da man mal für sich selbst verantwortlich war und sich nicht auf den Tauchlehrer verlassen konnte der eh alles 3 Mal überprüft, wie bei den anderen Schulen. Es ist wirklich schwer zu beschreiben, aber wir sind letztendlich viel länger geblieben als ursprünglich geplant… mal wieder. Und man war sogar etwas traurig als man auf die Fähre gestiegen ist.

  • Zeitraum: 13.08.18 bis 22.08.18
  • Anzahl Tage: 10
  • Währungskurs:1 EUR = 27,8 Lempira
  • Günstigste Unterkunft pro Person pro Nacht: 0 Lempira (= 0 EUR), da es bei Mareiles Advanced Kurs dabei war und ich kranker Seller mich auch auf 0 (von 8 EUR pro Nacht) verhandelt habe
  • Teuerste Unterkunft p.P.p.N.: 10,33 EUR (das war wirklich eine Frechheit aber die Tante hat es ausgenutzt, dass wir in einer sehr gefährlichen Stadt Nachts um 10 erst ankamen… dazu weiter unten mehr)
  • Ausgaben insgesamt p.P.: 318 EUR (vs Kuba 448 EUR vs Mexiko 639 EUR vs Guatemala 601 EUR)
  • Ausgaben pro Tag p.P.: 31,80 EUR das erste Mal, wo wir über unserem Budget von 30 EUR waren (vs Kuba 29,87 EUR vs Mexiko 22,84 EUR vs Guatemala 28,60 EUR), man muss dazu sagen, dass hier ein Advanced Diving Kurs und meine Fundives (20 USD pro Dive) dabei sind
  • Main Cities (in this order): San Pedro Sula, Utila (Insel), Tegucigalpa à mit dem Bus weiter nach Nicaragua
  • Kilometer im Land: 927 km
  • Kilometer insgesamt: 4542 km
  • Erinnerungs Notes:
    • Direkt an der Grenze hat uns der Weihnachtsmann höchstpersönlich mitgenommen. Er war ursprünglich aus den USA und zu seinen guten Zeiten DER Drogenboss in Florida, wie wir dann in seinem Bangbus erfuhren. Er wurde dann aber sehr krank und kein Arzt konnte ihm weiterhelfen, also hat er zu Jesus gefunden. Es kam sogar so weit, dass wir kurz bei seinem Haus angehalten haben und er uns seine Avokadobäume zeigte. Wir haben dann auch 5 Monster Avos mit auf die Reise geschenkt bekommen. Ist ja nicht so, dass mein Rucksack jetzt schon abartig schwer ist, aber Packesel Mari hat ja noch Platz (Nils und Ali, bringt einen großen deutschen Sack mit, wo wir euch unseren ganzen Krempel mitgeben können). Danach gab es noch Papaya während sein sehr behinderter Sohn (Keine Ahnung was für eine Behinderung das war, habe ich zuvor noch nie gesehen) uns vom Pool nass gespritzt hat. Ein wirklich sehr netter alter Herr, doch trotzdem ein sehr grotesker Tag (Frau Müller, unsere deutsch Lehrerin wäre so stolz auf meine Wortwahl).
    • Tauchen a la blub blub blub.
    • (Mega) Baleadas essen bis zum abwinken. Das Essen auf Utila war relativ teuer und sehr amerikanisiert. Das Einzige was erschwinglich war waren Baleadas, welche wirklich lecker sind, nur nach 8 Tagen reichte es dann auch. Sie bestehen aus Tortilla, Bohnenmus und was auch immer man sonst noch hinzufügen will (Eier, Avos, Fleisch…) Wer es nachkochen möchte, hier ist ein Rezept.
    • Reunion mit (G)abi aus Indien, den wir ganz am Anfang in Mexiko das erste Mal getroffen haben. Und nochmal im Urwald im gleichen Hostel, aber da hat er mit einem Jongleur irgendetwas geraucht was er bis heute nicht weiß was es war: Er hat uns nicht erkannt, hat seine Hütte aber mit unserer verwechselt. Ebenfalls ein grotesker abend (ok, das war jetzt zu viel, aber noch so ein fancy Wort fällt mir nicht ein)
    • Wir lieben Public transport immer mehr, da dort die witzigsten Storys entstehen. Aber in Honduras hatten die Busfahrer eine super nervige Angewohnheit: Ich grüße jedes andere Fahrzeug, dass mindestens 2 Tonnen wiegt mit meiner abartig lauten gepimpten Hupe. Schlafen war eh schon sehr schwer, da die Busse für Hobbits designt sind, aber die Huperei hat es unmöglich gemacht. Ein Hoch auf offline Netflix und Spotify!
    • San Pedro Sula Wikipediaartikel: San Pedro Sula gilt vor allem aufgrund der örtlichen Drogenkriminalität als eine ausgesprochen gefährliche Stadt. Sie war mehrere Jahre lang hintereinander die Stadt mit den meisten Tötungsdelikten/100.000 Einwohner der Welt.

Hätten wir das mal vorher gewusst als wir nachts um 21:30 Uhr mit dem öffentlichen Bus ankamen:

„Mari hier ist es so dunkel und ich hab kein gutes Gefühl, lass uns ein Taxi nehmen.“

„Ach jetzt stell dich nicht so an, die 20 Minuten können wir auch kurz laufen. Sind doch keine Mädchen. Da spar mer lieber die 2 Dollar.“

OOPSY. Da war sie etwas sauer als sie den Artikel gelesen hat.

2 Antworten auf „Wrap up Honduras“

  1. Nachdem ich nun schon Wochenlang Dank Blog Eure Reisebegleiterin bin muss ich heute mal einen Kommentar da lassen 🙂
    S p i t z e n m ä s s i g !!!
    Als Nils mir erzählte was ihr vor habt war ich sofort begeistert.

    Danke, dass ihr den Blog habt um uns daheim gebliebenen an dem Erlebnis teil haben zu lassen!
    Ich bin schon mega gespannt wie’s weiter geht!
    Beste Grüße vom Nils seiner Mom

    1. Hi Moni,

      vielen lieben Dank, das freut mich sehr zu hören, dass unseren Kram auch jemand liest! Das motiviert einen dabei zu bleiben, auch wenn es schon wieder höchste Eisenbahn ist etwas zu erfassen. Sind mittlerweile schon in Panama… Haben jetzt noch ein paar stressige Tage bis wir in Kolumbien sind (da wir noch nicht wissen wie wir nach Kolumbien kommen :D) aber dann wird es wieder gechillter!
      Ob ich dann zum Schreiben komme bleibt aber fraglich, da uns erstmal 4 Wochen Nils (nicht deiner) und Ali besuchen. Schauen wir mal. Ich gebe alles! Liebe Grüsse nach Hischaaaaa. 🙂

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