Jahresrückblick zu unserer Zentral- und Südamerika Reise 2018

Es ist schon wieder viel passiert: Mareile und ich hatten unser 3-jähriges, unser ‚6 Monate on the road’ ist schon wieder zwei Wochen her, Mareiles Eltern und Schwester sind wieder abgereist und gerade sind wir mit Jana und Markus in Bolivien. Straffes Programm ist angesagt! Und wer hier immer noch denkt, dass wir auf Urlaub sind und nur die Füße hochlegen, der hat sich geschnitten. Ihr seht ja, dass ich zum Schreiben gar nicht erst komme…

Wir haben, wieder einmal, viel gesehen, erlebt und gemacht. Wir waren, abgesehen vom Reisen, aber natürlich auch noch fleißig mit dem Planen unserer nahen- und fernen Zukunft. Zu viel verraten möchte ich noch nichts, sonst haut es den ein oder anderen vielleicht umsonst vom Hocker, wenn es letztendlich dann doch nicht so wird wie wir es uns gerade vorstellen.

Was ich aber verraten kann: Mit zentral- und Südamerika sind wir fast durch und unsere Reise ist auch noch nicht zu Ende. Vielleicht wird es auch doch noch etwas länger als ursprünglich geplant. Sorry Mami!

Wie der eine oder andere ‚professional traveller’ uns schon gefragt hat: „6 Monate für ganz Südamerika? Das reicht doch gerade mal für ein Land! Bla bla bla…“. Es ist uns bewusst, dass man auf diesem Kontinent ein Leben verbringen könnte und es wäre immer noch nicht genug. Trotzdem sind wir an dem Punkt angekommen wo wir für uns sagen können:

  • Wir haben hier viel gesehen und wissen genau wohin man nochmal zurückkommen möchte (Mexico, please wait for us!)
  • Wir haben eine neue Sprache gelernt und können uns damit (muy bien) verständigen
  • Wir würden unseren nächsten Kontinent gerne auf eine andere Weise ‚erforschen’ als bisher

Aber mehr kann ich jetzt wirklich noch nicht verraten!

Jetzt geht es ins Städtle in La Paz um einen Anbieter zu finden der uns Guide, Eispickel und Steigeisen stellt, damit wir Mount Huayna Potosi (6.088 m) erklimmen können. Der Berg ruft! Nachtrag: Wir haben den Berg bereits alle 4 gepackt. Long story short: Das war ja wirklich ein walk in the park! Nicht! Ich hatte große Probleme mit der Höhe gleich von Anfang an, habe mich aber trotzdem irgendwie hochgeschleppt. Einmal und nie wieder! Für mich war es, mit Abstand, die größte körperliche Challenge in meinem Leben. Da kullerten die Tränen als wir oben nach 6h dann endlich ankamen… Aber was für eine Aussicht. Unglaublich!

PS: Mir ist nach 6 Monaten Reisen zum ersten Mal etwas geklaut worden. Ich bin zutiefst schockiert! Mein Nackenkissen ist weg! Einfach nur unglaublich wie gefährlich es hier zugeht! Spaß beiseite, wir hatten bisher sonst so viel Glück. Wir sind putzmunter (haben unsere Reisekrankenversicherung noch nicht einmal gebraucht) und auch zwischen uns könnte es nicht besser sein. Manchmal frage ich mich ob das wirklich ‚Glück’ war in den letzten Monaten oder ob man so einfach glücklicher sein kann. Naja bevor es zu tiefgründig wird schmeiß ich mal Markus und den Rest ausm Neschd und schaue, dass wir unser Sylvester planen! Euch allen einen guten Rutsch!

Cusco, Peru

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